Neu­er Kli­ma­wäch­ter im All: Sen­ti­nel-6 be­ob­ach­tet den glo­ba­len An­stieg der Mee­res­s­pie­gel

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  • Am 21. November 2020 um 18:17 Uhr mitteleuropäischer Zeit ist der achte Satellit des europäischen Copernicus-Programms, Sentinel-6 „Michael Freilich“, mit einer Falcon-9-Trägerrakete von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien (USA) gestartet.
  • Die Mission soll den Anstieg des Meeresspiegels überwachen und außerdem den Seegang sowie die Meeresströmungen in den Ozeanen erfassen.
  • Der baugleiche Copernicus Sentinel-6B-Satellit soll im Jahr 2025 starten und die Messreihe ins nächste Jahrzehnt fortsetzen.
  • Schwerpunkte: Raumfahrt, Erdbeobachtung, Klimawandel

Sen­ti­nel-6-Sa­tel­lite im Or­bit (Credit: ESA/ATG)

Mit Sentinel-6 „Michael Freilich“ soll nun ein neuer Klimawächter die Erde aus dem All beobachten: Am 21. November 2020 um 18:17 Uhr mitteleuropäischer Zeit (9:17 Uhr Ortszeit) ist der achte Satellit des europäischen Copernicus-Programms mit einer Falcon-9-Trägerrakete von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien (USA) gestartet. „Der Klimawandel ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit“, erklärt Dr. Walther Pelzer, Vorstand für das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). „Sentinel-6 wird dazu beitragen, den globalen Anstieg des Meeresspiegels kontinuierlich und zuverlässig zu überwachen. Mit der Mission bauen wir daher unsere führende Rolle in der weltraumgestützten Klimabeobachtung weiter aus.“ Neben der Höhe des Meeresspiegels erfasst der Satellit außerdem den Seegang sowie die Meeresströmungen in den Ozeanen. Der Satellit soll mindestens bis zum Jahr 2025 betrieben werden. Danach wird der baugleiche Sentinel-6B Satellit die Messreihe fortführen.

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