Wie Bremen von der MOSAiC-Expedition profitiert

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04.12.2020: 450 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Technik- und Schiffspersonal, 82 internationale Forschungsinstitute aus 20 Nationen, über 1 Jahr im arktischen Eis – die MOSAiC-Expedition war eine Ausnahmemission. Die einzigartige Polarexpedition MOSAiC wird die internationale Wissenschaftswelt noch lange beschäftigen. Das Land Bremen spielt für das einzigartige Forschungsvorhaben dabei eine besondere Rolle – und profitiert am Ende auch von den Erkenntnissen.

Kernaufgabe von MOSAiC war es, noch mehr Wissen für eine präzisere Vorhersage der Folgen des Klimawandels zu bekommen. Doch der Nutzen des 140 Millionen Euro teuren Projektes geht weit darüber hinaus und reicht auch tief ins Land Bremen: „Das gesammelte Wissen ist auch für die Wirtschaft wie beispielsweise die Raumfahrtindustrie am Standort Bremen interessant“, sagt Dr. Thomas Krumpen, Meereisphysiker am Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut für Polar-und Meeresforschung (AWI).

Geleitet vom Bremerhavener AWI, machte das Forschungsschiff Polarstern an einer monatelang an einer Eisscholle fest, um die Eisdrift zu beobachten. Heimathafen der Polarstern ist Bremerhaven. Direkt nach der Expedition wurde das Schiff bei der Bremer Lloydwerft inspiziert und gewartet. Neben dem AWI war auch die Universität Bremen an der Mission beteiligt.

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