Der Copernicus-Preis Bremen 2020 geht an Coast Mapper

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COAST MAPPER – EIN SYSTEMATISCHES KÜSTENBEOBACHTUNGSSYSTEM

08.12.2020: Die Überwachung der marinen Lebensräume, der Schutz der Küsten vor Erosion und die angemessene Nutzung der küstennahen Meeresökosysteme sind entscheidend für eine nachhaltige und effiziente maritime Wirtschaft in der EU.

Coast Mapper ist ein System, das die Überwachung ausgewählter Parameter in Küstenzonen mit Hilfe von öffentlich und kommerziell verfügbaren Satellitenbildern sowie weiteren Daten (z.B. hydrographischen Messungen) unterstützen wird. Das Hauptziel des Projekts ist die systematische und kosteneffiziente Bereitstellung von Küstenzonen-Bathymetrie, abgeleitet aus hoch- bis mittelauflösenden Satellitenbildern.

Dank des Einsatzes von analytischen und KI-basierten Algorithmen wird Coast Mapper den Anwendern eine systematische Überwachung der Küstenerosion und der Auswirkungen menschlicher Eingriffe in die Natur ermöglichen. Sie können dann die Auswirkungen von hydrotechnischen Maßnahmen an der Küste beurteilen. Dieses Projekt soll die Lücke zwischen den Fähigkeiten von Erdbeobachtungssystemen wie Copernicus und den Anforderungen bei der Kartierung von Küstenlebensräumen schließen.

Coast Mapper ist ein Spin-Off der Technischen Universität Danzig (Gdansk). Das Forschungsteam umfasst: Andrzej Chybicki, Zbigniew Łubniewski, Waldemar Korłub, Tomasz Berezowski, Paweł Sosnowski, Marek Kulawiak, Tomasz Bieliński und Jarosław Parzuchowski.

Jaroslav Parzuchowski, Andrzej Chybicki (Teamleiter) und Waldemar Korlub (v.l.n.r.) von Coast Mapper auf dem Bild mit dem Kopernikus-Preis in der Kategorie Bremen. Herzlichen Glückwunsch! © Coast Mapper

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