Prometheus-Entwicklung nimmt mit neuem ESA-Vertrag Fahrt auf

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[Pressemitteilung ArianeGroup]: Die Europäische Weltraumorganisation ESA hat ArianeGroup einen neuen Auftrag mit einem Volumen von 135 Millionen Euro erteilt. Damit kann die Entwicklung einer Reihe äußerst kosteneffizienter und wiederverwendbarer Prometheus-Triebwerksdemonstratoren fortgesetzt werden.

Ziel des neuen Vertrags ist es zum einen auf der Grundlage der bereits erreichten Ergebnisse die Demonstrationsphase mit den Heißlauftests der ersten beiden Prototypen, am Standort des DLR in Lampoldshausen, zu finalisieren. Zum anderen die Entwicklung einer verbesserten Version des Triebwerks mit einem Schub von 120 Tonnen – in der aktuellen Version sind es 100 Tonnen – sowie einer Flüssigwasserstoff-Version. Im Gegensatz zum ursprünglich vorgesehenen Antrieb mit einer Mischung aus Methan und Flüssigsauerstoff, könnte die mit Flüssigwasserstoff und Sauerstoff betriebene Prometheus-Version ab 2025 auf einer Weiterentwicklung der Ariane 6 eingesetzt werden.

Vernon/Ottobrunn, 17. Mai 2021:

  • Die Europäische Weltraumorganisation hat ArianeGroup einen neuen Auftrag in Höhe von 135 Mio Euro erteilt, der die Entwicklung einer Reihe von Prometheus-Demonstratoren ermöglicht und damit einen neuen Meilenstein markiert.
  • Der aktuelle Auftrag folgt dem im Dezember 2017 geschlossenen Vertrag, der auf europäischer Ebene die Entwicklung kosteneffizienter und wiederverwendbarer Triebwerksdemonstratoren mit Schubkontrolle einleitete.
  • Prometheus besteht bis zu 70 Prozent aus Komponenten, die im 3-D-Druckverfahren hergestellt werden, wodurch die Entwicklung modernster Antriebstechnologien für die europäischen Trägerraketen der Zukunft ermöglicht wird.

 

© ArianeGroup Prometheus

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