
Welche Raumfahrtmissionen ab 2026 von Bremen aus ins All starten
17.11.2025
Bremen Zentrum der Weltraumpolitik
26.11.2025Wie ein Datenraum die Luft- und Raumfahrt effizienter macht
Bremen trägt nicht umsonst den Beinamen „City of Space“, denn die Stadt ist ein bedeutender Standort für Luft- und Raumfahrt. Mit dem Projekt COOPERANTS tragen Forschende aus Mitgliedseinrichtungen der U Bremen Research Alliance dazu bei, dass es so bleibt. Sie haben geschützte Datenräume entwickelt, die Bau- und Forschungsprojekte in der Luft- und Raumfahrt effizienter machen und die Wettbewerbsfähigkeit stärken.
Steffen Planthaber sitzt im Control Center, einem schmalen, nach vorne offenen Raum. Vor sich, auf dem Bildschirm seines Laptops, taucht das dreidimensionale Modell eines Roboters auf, der keine zehn Meter vor ihm mit allen vier Rollen fest auf dem sandigen Boden der Weltraum Explorationshalle des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) steht. „SherpaTT“ ist der Name des 150 Kilogramm schweren Rovers, der mit seinen spinnenartigen Beinen problemlos kleine Hindernisse überwinden kann und für den Einsatz im Weltraum gedacht ist.
Auf diversen mondähnlichen Oberflächen auf Lanzarote, in der Wüste Marokkos oder im US-Bundesstaat Utah war SherpaTT schon im Einsatz. Und wenn Planthaber wollte, könnte er ihn auch die steile Kraterlandschaft in der Explorationshalle des DFKI hinaufschicken, die eine Landschaft am Südpol des Mondes simuliert.
Das Modell des Roboters auf seinem Bildschirm ist Teil einer digitalen Zwillingssoftware, die der Informatiker maßgeblich mitentwickelt hat. Eines Tages, so die Idee, wird ein Roboter wie SherpaTT tatsächlich auf dem Mond oder dem Mars unterwegs sein. Wie aber können die Daten, die bei einer solchen Mission anfallen, anderen Forschenden oder in der Raumfahrt aktiven Unternehmen zur Verfügung gestellt werden – möglichst schnell, sicher, zuverlässig, vertrauenswürdig und abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse?
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