Wasserstoff in Norddeutschland cleared for take-off

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In 2019 haben die fünf norddeutschen Bundesländer eine gemeinsame Wasserstoffstrategie verabschiedet. Aktuell gibt es viele Initiativen, Projekte und Unternehmen, die bereits an der alltagstauglichen Wasserstoffnutzung arbeiten. 

Auch in der Luftfahrt ist das Thema Grüner Wasserstoff eines der Zukunftsthemen. Herausforderungen wie wirtschaftlich betreibbare Flugzeugkonzepte und der Aufbau erforderlicher Infrastruktur und Logistik am Boden wurden beim digitalen 6. Norddeutschen Luftfahrtforum diskutiert. 

Um mit Grünem Wasserstoff zum nachhaltigen Fliegen zu kommen, müssen die Stärken der unterschiedlichen Bundesländer gebündelt und Synergiepotenziale genutzt werden. Die Zusammenarbeit der norddeutschen Bundesländer, Luftfahrtcluster und –initiativen, Unternehmen sowie Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen ist dabei der Schlüssel. Nur so kann Wasserstoff eine Erfolgsgeschichte für den Luft- und Raumfahrtstandort Norddeutschland werden. 

Norddeutsches Luftfahrtforum 2021

Dieser Ansicht schienen auch über 230 Interessierte, Experten der Branche und Akteure in diesem Bereich zu sein und bereicherten das 6. Norddeutsche Luftfahrtforum mit ihrer Expertise und ihren Beiträgen. 

Nachdem der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung Dr. Bernd Althusmann die Chancen für den Standort Norddeutschland in seinem Grußwort unterstrich, waren die unterschiedlichen Herausforderungen, die das Thema Wasserstoff mit sich bringt, Gegenstand von Impulsvorträgen aus Industrie, Wissenschaft und Verwaltung. Im Anschluss präsentierten norddeutsche Unternehmen ihre innovativen Lösungen und Angebote in diesem Bereich. 

Im interaktiven Teil der Veranstaltung konnten sich die Teilnehmer in parallelen Breakout Sessions zu den verschiedenen Herausforderungen und Ansätzen austauschen und diskutieren. Im Fokus standen dabei der CFK-Wasserstofftank, die Qualifizierung im Zukunftsfeld Wasserstoff, Fragestellungen rund um den Transport, die Lagerung und die Infrastruktur am Boden sowie gemeinsame norddeutsche Ansätze im Bereich der Forschung und Entwicklung. Daneben war die Frage, wie ein erfolgreicher Technologietransfer aus der Raumfahrt erfolgen kann, Gegenstand einer Breakout Session. 

 

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